Klare Unterschiede – so erkennst du, wer wirklich forscht

Verkauf oder echte Forschung?

Manchmal klingelt das Telefon und jemand stellt dir ein paar Fragen. Am Ende soll dir etwas verkauft werden – das ist Direktmarketing, keine Marktforschung. Marktforschung läuft komplett anders:

Bei Marktforschung geht es nicht um Verkauf, sondern darum, deine Meinung zu verstehen und darin Trends, Wünsche und Bedürfnisse zu erkennen. In diesem Vergleich siehst du auf einen Blick, worin sich seriöse Marktforschung von Verkaufsanrufen unterscheidet – und warum deine Stimme zählt.

Wer ruft an?

Direkt­vermarkter*innen:

Rufen dich an, um Produkte oder Dienstleistungen zu verkaufen oder Termine zu vereinbaren. Häufig werden Umfragen nur als Vorwand genutzt.

Markt­forscher*innen:

Rufen an, um echte Erkenntnisse über Wirtschaft, Politik oder Gesellschaft zu gewinnen. Deine Antworten werden zusammengefasst – Rückschlüsse auf dich persönlich gibt es nicht.

Ziel des Gesprächs

Direkt­vermarkter*innen: 

Ziel ist, deine Daten für Verkauf oder Werbung zu sammeln. Jeder Anruf soll etwas verkaufen oder am besten einen Folgetermin sichern.

Markt­forscher*innen:

Ziel ist, einen Querschnitt an Ergebnissen zu erhalten, der Trends, Meinungen und Bedürfnisse in der Bevölkerung abbildet.

Umgang mit Daten

Direkt­vermarkter*innen:

Kennen oft deinen Namen, Telefonnummer und weitere persönliche Daten. Diese Daten werden für Marketingzwecke genutzt.

Markt­forscher*innen:

Halten sich an ICC/ESOMAR-Kodex, nationale Richtlinien und Berufsgrundsätze. Daten werden anonymisiert verarbeitet, nur für wissenschaftliche Analysen genutzt.

Du hast noch Fragen?

Die häufigsten Fragen beantworten wir dir in unseren FAQs.