Streitpunkt Smartphone

Nur jede dritte Lehrkraft fühlt sich ausreichend unterstützt
Smartphones gehören zum Schulalltag, werden von Lehrkräften laut einer aktuellen Bitkom-Studie aber sowohl als Ablenkung als auch als Lernwerkzeug wahrgenommen.
Wie erleben Lehrkräfte die Smartphone-Nutzung im Schulalltag?
36 Prozent der Lehrkräfte geben an, dass sie von ihrer Schule ausreichend Unterstützung beim Umgang mit der Smartphone-Nutzung von Schüler*innen erhalten. Gleichzeitig beobachten 74 Prozent, dass es Schüler*innen durch Smartphones schwerer fällt, sich auf den Unterricht zu konzentrieren.
Wie werden Smartphones im Unterricht eingesetzt?
29 Prozent der Lehrkräfte sehen Smartphones als hilfreiches Lernwerkzeug. 50 Prozent sie im Unterricht ein ( 12 Prozent häufig, 38 Prozent selten). 28 der Prozent Lehrkräfte geben an, ohne die Smartphones ihrer Schüler*innen häufig keine digitalen Unterrichtsangebote machen zu können.
Wie bewerten Lehrkräfte den Umgang mit Smartphones?
54 Prozent der Lehrkräfte halten das Einsammeln der Smartphones ihrer Schüler*innen allein aufgrund des Schutzes der Privatsphäre für problematisch. 21 Prozent geben an, dass es ihnen schwerfällt, ihrer Schüler*innen beim Umgang mit dem Smartphone ein gutes Vorbild zu sein.
Methodik
Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 501 Lehrerinnen und Lehrer der Sekundarstufe 1 und 2 an Hauptschulen, Schulen mit mehreren Bildungsgängen, Realschulen, Gymnasien, integrierten Gesamtschulen und Waldorfschulen telefonisch befragt. Die Befragung fand im Zeitraum von KW 22 bis KW 26 2026 statt. Die Anlage der Stichprobe ist laut Bitkom repräsentativ für die Lehrerschaft der o.g. Schulen. Die Fragestellungen lauteten: „Welche der folgenden Aussagen treffen auf Sie persönlich oder Ihrer Meinung nach zu bzw. nicht zu?“ und „Wie häufig setzen Sie die nachfolgenden Geräte im Unterricht ein?“
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