Gute Vorsätze besonders beliebt
Mehr Zeit für Familie und Freund*innen steht an erster Stelle
Berlin, den 2. Januar 2025 – Eine aktuelle repräsentative Umfrage der DAK-Gesundheit zeigt, dass gute Vorsätze in Deutschland weiterhin eine große Rolle spielen.

14- bis 29-Jährige setzen besonders häufig auf gute Vorsätze
63 Prozent der 14- bis 29-Jährigen haben sich Ziele für das laufende Jahr gesetzt. Im Vergleich zum Vorjahr ist dieser Anteil um sieben Prozentpunkte gestiegen, was die wachsende Bedeutung von Vorsätzen in dieser Altersgruppe unterstreicht. 41 Prozent der Bevölkerung haben sich für das laufende Jahr Ziele gesetzt.
Familie, Freund*innen und Stressbewältigung im Fokus
Der verbreiteste Vorsatz für 2026 ist mehr Zeit für nahestehende Menschen. 62 Prozent aller Befragten möchten mehr Zeit mit Familie und Freund*inenn verbringen. 71 Prozent der 14- bis 29-Jährigen geben dieses Ziel an. Neben sozialen Beziehungen spielt auch die mentale Gesundheit eine zentrale Rolle. 61 Prozent der Befragten haben sich vorgenommen, besser mit Stress umzugehen, während 57 Prozent mehr Bewegung in ihren Alltag integrieren möchten. Unter den 14- bis 29-Jährigen Menschen wollen 68 Prozent Stress vermeiden und 67 Prozent sich mehr bewegen oder Sport treiben.
„Digital Detox“ gewinnt weiter an Bedeutung
Der bewusste Umgang mit digitalen Medien wird für viele Menschen wichtiger. 50 Prozent der 14- bis 29-Jährigen planen, weniger Zeit am Handy zu verbringen und häufiger offline zu sein. Auch in der Altersgruppe der 30- bis 44-Jährigen zeigt sich dieser Trend: 48 Prozent möchten ihre Handynutzung reduzieren. Insgesamt erreicht der Wunsch nach „Digital Detox“ mit 36 Prozent einen neuen Höchstwert.
Gesundheit als wichtigste Motivation für gute Vorsätze
Gesundheitliche Gründe sind die wichtigste Motivation für gute Vorsätze. Für 67 Prozent der Befragten ist das persönliche Wohlbefinden der Hauptgrund, gesünder zu leben, auch wenn dieser Wert im Vergleich zum Vorjahr um acht Prozentpunkte gesunken ist. 50 Prozent der Befragten geben an, dass eine akute Erkrankung sie zu einem gesünderen Lebensstil motiviert hat. Ebenfalls 50 Prozent fassen Vorsätze aufgrund ärztlichen Rats. Zusätzlich werden 39 Prozent der Befragten durch ihre*n Partner*in zu gesundheitsbewusstem Verhalten motiviert.
Durchhaltevermögen so hoch wie seit Jahren nicht
Nicht nur die Anzahl der guten Vorsätze bleibt hoch, auch deren Umsetzung gelingt immer besser. 63 Prozent der Befragten haben ihre Vorsätze länger als drei Monate durchgehalten. Im Vorjahr lag dieser Wert bei 61 Prozent. Besonders häufig setzen sich Frauen mit 43 Prozent sowie 14- bis 29-Jährige mit 63 Prozent konkrete Ziele. Insgesamt hatten sich 41 Prozent der Befragten im laufenden Jahr etwas vorgenommen, was im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um einen Prozentpunkt bedeutet.
Breite Palette an Vorsätzen für 2026
Neben den zentralen Themen Familie, Stress und Bewegung spielen weitere Vorsätze eine wichtige Rolle. 52 Prozent der Befragten möchten mehr Zeit für sich selbst haben, ebenso viele (52 %) planen eine gesündere Ernährung. 50 Prozent wollen sich umwelt- oder klimafreundlicher verhalten. Darüber hinaus möchten 36 Prozent weniger Zeit am Handy, Computer oder im Internet verbringen, 30 Prozent abnehmen und 27 Prozent sparsamer leben. 26 Prozent planen, weniger Fleisch zu essen, 20 Prozent wollen ihren Alkoholkonsum reduzieren, 18 Prozent weniger fernsehen und 10 Prozent haben sich vorgenommen, mit dem Rauchen aufzuhören.
Methodik
Grundlage der Ergebnisse ist eine repräsentative Umfrage im Auftrag der DAK-Gesundheit. Befragt wurden 1.002 Personen in Deutschland im Alter von 14 bis 60 Jahren und älter. Die Erhebung fand vom 19. bis 21. November 2025 statt. Die statistische Fehlertoleranz beträgt plus/minus drei Prozentpunkte.
Weitere Infos hier: https://www.dak.de/presse/bundesthemen/umfragen-studien/gute-vorsaetze-bei-jungen-menschen-im-trend_154232
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